Historie

Als ich geboren wurde, gab es in unserem Haus schon einen Hund. Rasse? Ich glaube von allem etwas (ein so genannter Senfhund). Da mein Vater in einer Tierklinik arbeitete, gab es bald auch andere Tiere bei uns. Dadurch lernte ich schnell, zu jedem Tier ein gutes Verhältnis zu haben. Meine Eltern nahmen auch öfters Hunde in Pflege. Dadurch lernte ich viele verschiedene Rassen kennen.

Ja, und dann kam eines Tages ein Irish Setter. Der Besitzer musste nach Indien. Dadurch wurde der Setter für 4 Monate mein ständiger Begleiter. Eine große Liebe war geboren. Es sollten aber noch etliche Jahre vergehen, bis mir das bewusst wurde. Zuerst habe ich einen Beruf ergriffen, natürlich mit Hunden. Dann Heirat, drei Kinder und ständig ein Hund, meistens ein Kleiner, weil der Platz fehlte. Dann endlich der Hausbau mit Grundstück und viel Platz. Nun sollte auch mein Traumhund her. Unser letzter Hund ( Pudel ) war gerade verstorben. Nach einigem Suchen zog die 8 Wochen alte Magic's Dreamymagic bei uns ein. Durch sie lernte ich die Umgebung neu kennen. Es war unglaublich, was ein Setter so alles entdeckt. Jedes andere Tier wurde von ihr angezeigt und bald verstand ich auch, was sie mir sagen wollte. Frauchen komm gucken, da sitzt was. Nach dem Lesen einiger Bücher kam ich auf die Idee, doch mal eine Prüfung zu versuchen. Auf dieser Prüfung hatte sie als Zweitbeste abgeschnitten. Nun besuchten wir auch Ausstellungen und den Richtern gefiel, was sie sahen.

Als Dreamy drei Jahre war, dachten wir an Nachwuchs. Nun musste ein Zwingername her. Da wir damals sehr viel Interesse an Norwegen hatten, auch des öfteren dort waren und die Trolle so niedlich fanden, beantragten wir den Zwingernamen VON TROLLHAUSEN. Am 29.6.1990 bekamen wir die Bestätigung für unseren Zwinger. Nun konnte es losgehen. Im August bekamen wir die ersten kleinen Trolle. War das eine reizende Schar. Ich konnte den ganzen Tag nicht genug von ihnen sehen, alles andere blieb stehen oder wurde auf später verschoben. Nach 8 Wochen war der ganze Spuk vorbei und zurück blieb ein traurige Züchterin. Na ja, nicht so ganz, denn auch Annabella und Aladin blieben bei uns, denn von allen trennen hätte mir das Herz gebrochen. Seitdem sind nun schon 20 Jahre vergangen und über 20 mal hatten wir Trollkinder, aber die Freude an den kleinen Trollen ist noch immer riesengroß. Nur wenn sie das Haus verlassen ist der Schmerz wieder wie beim ersten mal. Deshalb habe ich auch immer mal wieder einen kleinen Troll bei mir behalten, so dass im Augenblick 6 Trolle durch unser Haus und über unser Grundstück toben und sicher wird auch noch der eine oder andere dazu kommen.

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